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Pheromone - die unsichtbaren Botenstoffe

Wer im world wide web nach dem Begriff Pheromone sucht, landet ziemlich schnell auf einschlägigen Seiten, die fast krampfhaft versuchen, Parfums mit dem Botenstoff an den Mann oder die Frau zu bringen. Potenzielle Kund:innen werden mit dem Versprechen gelockt, endlich seinen oder ihren Traumparter:in zu finden. Doch was steckt wirklich dahinter? Ist es so einfach, wie die Anbieter es versprechen? Mann oder Frau sprüht sich mit pheromonhaltigem Parfum ein, und schon liegen ihnen alle anderen Menschen zu Füssen? Ganz so einfach ist es leider nicht!

Inhaltsverzeichnis

Was sind Pheromone?

Ein Pheromon ist ein körpereigener Botenstoff, der zur Informationsübertragung unter Artgenoss:innen dient. Gebildet werden Pheromone in speziellen Drüsen und Zellen, verbreitet werden sie über die Luft und können schon in sehr geringen Mengen unterbewusst von anderen Menschen oder Tieren wahrgenommen werden. Dies funktioniert jedoch nur innerhalb einer Rasse. Menschen können keine Pheromone von Tieren wahrnehmen, und umgekehrt. Pheromone beeinflussen zudem unser Sexualverhalten und die artspezifische Gruppenbildung.

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Die Biologie unterscheidet zwei verschiedene Arten von Pheromonen

Releasing-Pheromone dienen der schnellen Verhaltensänderung und haben wenige bis keine sexuellen Komponente. Forscher:innen haben beispielsweise bei Karpfen beobachten können, dass diese vor Schreck einen Botenstoff absondern, wenn sie von anderen Fischen angegriffen werden und somit ihre Artgenossen warnen und gegebenenfalls rechtzeitig vertreiben können.

Primer-Pheromone hingegen haben die Absicht, das Hormon- und Nervensystem von Artgenossen langfristig zu beeinflussen. Bienenköniginnen nutzen Pheromone um ihre Alleinherrschaft zu garantieren. Indem sie die sogenannte Königssubstanz absondern, unterdrücken sie die Bildung der Eierstöcke bei ihren Arbeiterinnen.

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Pheromone bei Menschen

Pheromone sind bei der Partner:innenfindung bei uns Menschen durchaus von Bedeutung. Der Spruch „Ich kann ihn/sie nicht riechen“ kommt nicht von ungefähr. Damit ist aber nicht wortwörtlich die Tatsache, dass jemand unangenehm riecht gemeint. So muss eine Person, die Du „nicht riechen“ kannst, nicht zwingend einen abstoßenden Körpergeruch haben. Die körpereigenen Botenstoffe werden nicht gerochen, sondern unterbewusst wahrgenommen. Pheromone, beziehungsweise der Prozess des „Jemanden nicht riechen können“ verhindert unter anderem auch, dass sich Menschen oder Tiere, die einen ähnlichen Genpool besitzen, untereinander fortpflanzen. 

Welche Rolle genau Pheromone bei Menschen spielen, ist aber dennoch nicht vollständig erforscht. Die meisten Säugetiere nehmen Pheromone über das schlauchartige Jacobson-Organ wahr, das sich in den Nasenhöhlen befindet. Bei uns Menschen scheint dieses Organ eher weniger nützlich zu sein, denn bisher wurden dort keine Sinneszellen gefunden, die Pheromone wahrnehmen könnten. Was wir jedoch besitzen, zwar viel weniger als Tiere, sind sogenannte Pheromonrezeptoren.

Wie beeinflussen Pheromone unser Verhalten?

Wie genau und wie stark uns Pheromone beeinflussen, darüber sind sich Forscher:innen uneinig. Klar ist, dass die Botenstoffe bei Tieren und deren Fortpflanzung viel wichtiger zu sein scheinen, als bei uns Menschen. In der Tierwelt, insbesondere bei Schweinen, ist es so, dass eine Sau, die den Lockstoff eines paarungsbereiten Ebers wahrnimmt, in eine Starre verfällt und gar keine andere Wahl hat, als sich dem Verlangen hinzugeben.

Bei uns Menschen spielen bei der Partner:innenfindung jedoch ganz andere Komponenten eine wichtige Rolle. Zwar können Pheromone, wie oben beschrieben, entscheidend dazu beitragen, ob wir unseren Partner oder unsere Partnerin riechen können, allerdings entscheidet dies allein nicht zwingend, ob eine Beziehung langfristig funktionieren kann oder eben nicht. Sympathie, gemeinsame Interessen, Verständnis und Liebe sind von viel größerer Bedeutung. 

Darüber, ob pheromonhaltige Parfums nun wirklich einen wissenschaftlichen Nutzen haben, lässt sich streiten. Die Vermutung liegt nahe, dass sich nach dem Auftragen solcher Düfte das Selbstvertrauen und Verhalten einer Person, aufgrund der Erwartungshaltung dem Duft gegenüber, so grundlegend verändert, dass er oder sie ganz anders auf potenzielle Partner:innen wirkt und dies der eigentliche Erfolg dahinter ist.

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