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Warum den Wecker snoozen Deinem Schlaf schadet

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Die Versuchung, morgens die Snooze-Taste zu drücken, ist verständlich. Viele von uns träumen davon, sich noch ein paar Minuten zusätzlichen Schlafs zu gönnen, besonders an kühlen, dunklen Morgenstunden. Doch was wie eine harmlose Angewohnheit erscheint, kann tatsächlich weitreichende und nicht so offensichtliche negative Auswirkungen auf die Qualität Deines Schlafes und Dein allgemeines Wohlbefinden haben. Diese Gewohnheit, die bei so vielen Menschen zum morgendlichen Ritual geworden ist, wird oft unterschätzt, wenn es um ihre Auswirkungen auf unseren Körper und Geist geht.

Inhaltsverzeichnis

Snoozen unterbricht den natürlichen Schlafzyklus

Das Drücken der Snooze-Taste am Morgen stört den natürlichen Schlafzyklus erheblich. Unser Schlaf gliedert sich in mehrere Phasen, die zusammen einen Zyklus bilden, welcher sich im Laufe der Nacht mehrfach wiederholt. Diese Phasen beinhalten leichten Schlaf, Tiefschlaf und den besonders wichtigen REM-Schlaf.

Der REM-Schlaf, der in den späteren Schlafzyklen auftritt, ist entscheidend für unsere mentale Erholung und das emotionale Gleichgewicht. Er ist zuständig für die Verarbeitung von Erlebnissen und Emotionen und spielt eine wichtige Rolle bei der Gedächtnisbildung. Wenn Du den Wecker snoozt und in den Schlaf zurückkehrst, beginnst Du einen neuen Schlafzyklus, der abrupt unterbrochen wird, sobald der Wecker wieder klingelt. Dieser fragmentierte Schlaf, bestehend aus wiederholten, unvollständigen Zyklen, verhindert, dass Dein Körper und Geist die tieferen und erholsameren Schlafphasen erreichen.

Das Ergebnis ist oft das Gegenteil von dem, was man zu erreichen hofft: Statt sich erfrischter zu fühlen, kann diese Praxis zu Müdigkeit und Lethargie führen. Der Körper hat Schwierigkeiten, sich von den Unterbrechungen zu erholen, und Du startest den Tag mit einem Gefühl der Erschöpfung, auch wenn die Gesamtschlafzeit auf den ersten Blick länger erscheint. Kurz gesagt, Snoozen kann paradoxerweise dazu führen, dass Du Dich müder fühlst, selbst wenn Du scheinbar mehr Schlaf bekommst.

Die Snooze-Taste führt zu Schlaftrunkenheit

Das wiederholte Drücken der Snooze-Taste führt zu einem Phänomen, das als Schlaftrunkenheit bekannt ist – ein Zustand der Verwirrung und Benommenheit, der auftritt, wenn der Schlaf mehrfach unterbrochen wird. Diese Schlaftrunkenheit ist mehr als nur ein Gefühl der Müdigkeit; es ist eine tiefgreifende Desorientierung und kognitive Beeinträchtigung, die das Aufwachen begleitet.

Diese Schlaftrunkenheit kann sich in verschiedenen Symptomen manifestieren: Schwierigkeiten, aus dem Bett zu kommen, verminderte Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit sowie ein allgemeines Gefühl der Verwirrung. Es kann auch zu einer Beeinträchtigung der motorischen Koordination führen, was das Risiko von Unfällen am Morgen, wie Stolpern oder schlechte Handhabung von Gegenständen, erhöht.

Darüber hinaus kann Schlaftrunkenheit Auswirkungen auf Deine Stimmung und Dein Wohlbefinden haben, was sich in Reizbarkeit, verminderter Stressresistenz und allgemeiner Lethargie äußert. Dieser Zustand kann mehrere Stunden nach dem Aufwachen andauern, was bedeutet, dass der Start in den Tag weniger produktiv und erfrischend ist, als er sein könnte.

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Weitere Folgen die durch die Snooze-Taste hervorgerufen werden können

Reduzierte Schlafqualität

Die zusätzlichen Minuten Schlaf, die man durch das Snoozen zu gewinnen glaubt, bieten tatsächlich eine deutlich reduzierte Schlafqualität. Statt einen tiefen, erholsamen Schlaf zu genießen, resultiert das Snoozen in einem fragmentierten und oberflächlichen Schlaf, der weit entfernt von der Erholung eines kontinuierlichen Schlafzyklus ist.

Wenn der Wecker das erste Mal klingelt und wir die Snooze-Taste drücken, senden wir unseren Körper zurück in einen neuen Schlafzyklus. Doch da dieser Zyklus durch den nächsten Alarm unterbrochen wird, erreicht unser Körper nie die tieferen und entscheidenden Phasen des Schlafes, die für die echte Erholung notwendig sind. Stattdessen verbringen wir die meiste Zeit in den leichteren Schlafstadien, die zwar notwendig sind, aber nicht die gleiche Qualität und Tiefe des Schlafes bieten.

Diese Art von fragmentiertem Schlaf führt dazu, dass wir uns weniger ausgeruht und erfrischt fühlen, selbst wenn wir technisch gesehen mehr Zeit im Bett verbringen. Die Qualität des Schlafes ist dabei weitaus wichtiger als die reine Quantität. Ein ununterbrochener, tiefer Schlaf ist entscheidend für die kognitive Funktion, die emotionale Regulation und die körperliche Gesundheit.

Kann zu psychischen Stress führen

Das regelmäßige Drücken der Snooze-Taste am Morgen kann unerwartet zu einem erhöhten Stressniveau führen. Obwohl es zunächst so scheint, als ob man sich mit ein paar zusätzlichen Minuten im Bett etwas Gutes tut, resultiert das Snoozen oft in einem hektischen und überstürzten Morgen.

Durch das wiederholte Zurückfallen in den Schlaf nach jedem Alarm verlierst Du wertvolle Zeit, die Du normalerweise für eine entspannte und strukturierte Morgenroutine nutzen würdest. Plötzlich findest Du Dich in einem Wettlauf gegen die Zeit wieder, um fertig zu werden und Deinen Tag zu beginnen. Das kann von der Vorbereitung des Frühstücks über das Duschen bis hin zur Auswahl der Kleidung reichen – alles muss in einem kürzeren Zeitrahmen erledigt werden.

Dieses Gefühl, unter Zeitdruck zu stehen, kann zu erhöhtem psychischen Stress führen. Stress am Morgen setzt oft den Ton für den Rest des Tages und kann Auswirkungen auf Deine Stimmung, Deine Produktivität und Deine Fähigkeit haben, mit Herausforderungen im Laufe des Tages umzugehen. Anstatt erfrischt und bereit für die Herausforderungen des Tages zu sein, startest Du möglicherweise bereits gestresst und überfordert.

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Alternative Methoden

Um die negativen Auswirkungen des Snoozens zu vermeiden, ist es ratsam, alternative Methoden zur Verbesserung des Schlafes zu nutzen. Eine der effektivsten Methoden ist die Etablierung einer konstanten Schlafenszeit und das gleichzeitige Aufstehen jeden Morgen. Dies hilft, den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus Deines Körpers zu stabilisieren und fördert einen tiefen, erholsamen Schlaf.

Das Einhalten eines regelmäßigen Schlafplans signalisiert Deinem Körper, wann es Zeit ist zu schlafen und wann es Zeit ist aufzuwachen. Dadurch kann sich Dein interner biologischer Rhythmus anpassen, was zu einer verbesserten Schlafqualität führt. Du wirst feststellen, dass Du mit der Zeit leichter einschlafen und morgens erfrischter aufwachen wirst, ohne dass Du das Bedürfnis hast, zu snoozen.

Eine weitere wichtige Komponente ist eine beruhigende Abendroutine. Entspannende Aktivitäten vor dem Schlafengehen, wie das Lesen eines Buches, das Hören von ruhiger Musik, leichte Dehnübungen oder Meditation, können helfen, Deinen Geist zu beruhigen und Dich auf den Schlaf vorzubereiten.

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